Weihnachtsessen für bedürftige Mitbürger

Köche von Dr. Oetker servieren 200 Menüs mit Ente und Klößen

Ente mit Rotkohl und Klößen – ein typisches Weihnachtsessen gab es für rund 200 bedürftige und einsame Bielefelder in unseren Räumen. Michael Freimuth und Sonja Fröhlich aus der Küche von Dr. Oetker hatten es mit ihrem Team zubereitet.

Foto: Sarah Jonek für Neue Westfälische v.l.n.r. Ulrich Wienstroth, Michael Freimuth, Sonja Fröhlich, Andreas Fox, Matthias Blomeier und Wilfried Potsch

„Die Resonanz ist jedes Mal sehr groß“, sagt unser Geschäftsführer Ulrich Wienstroth. „Jeder, der kommen möchte ist eingeladen“, ergänzt Wilfried Potsch, der für das Haus Oetker die Benefizveranstaltung organisierte.

Sozialpfarrer Matthias Blomeier, zweiter Vorsitzender unseres Vereins, spielte und sang mit den Gästen bekannte Weihnachtslieder. „Da gehen die Herzen auf“, sagte Wienstroth: viele, denen es heute finanziell nicht gut geht erinnern sich an ihre Kinderzeit. Zum Nachtisch gab es verschiedene Puddings, ebenfalls aus dem Hause Oetker.

„Wir wollen Menschen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen“, helfen, erklärte Potsch die Motivation warum das Unternehmen zweimal im Jahr für Bedürftige und Einsame auftischt.

„Hier bekommt Armut ein Gesicht“, sagte Blomeier. In Bielefeld gibt es mehr als 40.000 Menschen, die auf Transferleistungen angewiesen sind. Die Kinder und die Altersarmut wachsen, beobachtet der Sozialpfarrer. Er sehe immer mehr Ältere, die teils in Mülltonnen nach Essen suchen. Denn die Bezüge nach Hartz IV und ALG II können kein lebenswürdiges Auskommen geben.

Ihr Bielefelder Tisch